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Erläuterung der benutzten Begriffe:

Beratung:

In einer hier angegebenen Adresse finden Sie Ansprechpartner für Fragen und Probleme, die in Zusammenhang mit der Betreuung und Pflege eines psychisch erkrankten älteren Menschen auftreten.

Kurse / Gesprächskreise für Angehörige:

Neben der Einzelberatung gibt es verschiedene weitere Angebote für Angehörige von psychisch kranken älteren Menschen. In Informationskursen werden Grundlagenkenntnisse vermittelt und individuelle Umsetzungsmöglichkeiten besprochen. Gesprächskreise dienen der emotionalen Entlastung und zeigen, dass man mit seinen Sorgen und Belastungen nicht allein ist. Besonders wertvoll empfinden die Teilnehmenden hier die gegenseitige Unterstützung im Verlauf der Erkrankung.

Gruppen- und/oder Einzelbetreuung für Erkrankte:

Zur Aktivierung des Erkrankten können Betreuungsgruppen durch geschulte LaienhelferInnen beitragen. Der Betroffene wird individuell gefördert und erlebt neue soziale Kontakte. Zur Entlastung von Angehörigen können geschulte LaienhelferInnen vermittelt werden. Diese übernehmen die stundenweise Betreuung des Erkrankten in der Häuslichkeit für Abwesenheitszeiten des pflegenden Angehörigen.

Ambulante Psychiatrische Pflege (APP):

Die APP ist ein Angebot der gemeindeorientierten Versorgung psychisch kranker Menschen.
Dieses Angebot beinhaltet auch die Versorgung gerontopsychiatrisch erkrankter Menschen. Durch regelmäßige Besuche und intensive Begleitung von Fachpflegekräften mit Zusatzqualifikationen im (geronto-)psychiatrischen Themenfeld sollen die Patienten gesundheitlich und sozial so stabilisiert werden, dass sie ihren Alltag bewältigen können. Die APP kann auch dazu beitragen, eine ambulante Versorgung aufzubauen, wenn es z.B. krankheitsbedingt Probleme in der Akzeptanz von Unterstützungsangeboten gibt.

Tagespflege:

In Tagespflegeeinrichtungen können Betroffene ein- oder mehrmals wöchentlich ganztätig betreut werden. Sie profitieren in der Regel von der Gemeinschaft und verschüttete Fähigkeiten können in Einzelfällen wiederkehren.

Kurzzeitpflege:

Die Kurzzeitpflege bietet die Möglichkeit, Erkrankte für einen begrenzten Zeitraum stationär zu versorgen. Wenn pflegende Angehörige Urlaub brauchen oder erkranken, kann die Kurzzeitpflege die Betreuung des zu versorgenden Angehörigen sicherstellen.

Selbsthilfe:

In den Bereich der Selbsthilfe gehören z.B. die Alzheimergesellschaften oder andere örtliche Selbsthilfeinitiativen. Die örtlichen Alzheimer Gesellschaften sind als Einrichtung der Selbsthilfe Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Erkrankung. Entweder halten sie selbst Angebote vor oder sie vermitteln an entsprechende Anbieter.

Wohngruppen für Menschen mit gerontopsychiatrischen Erkrankungen:

Ambulant betreute Wohngemeinschaften bilden einen dritten Weg zwischen dem Verbleib in der eigenen Häuslichkeit und der Wohnform Heim. Die Betroffenen leben als MieterInnen in einer gemeinsamen Wohnung und werden in der Regel von ambulanten Pflegediensten betreut. Es gibt Unterschiede in der Organisation und Ausgestaltung.

Reha-Angebote:

Besonders zu Beginn einer demenziellen Erkrankung sollten auch rehabilitierende Angebote in Betracht gezogen werden. Dazu gehören Angebote aus den Bereichen der Logopädie, der Krankengymnastik und der Ergotherapie.

Fachärzte:

Neben dem Hausarzt als erstem Ansprechpartner sind Neurologen oder Psychiater die zuständigen Fachärzte. Die Adressen entnehmen Sie bitte den örtlichen Telefonbüchern.

 

Gerontopsychiatrische Beratung Südostniedersachsen